Die Kinder auf dem Dach der Welt

besuchte Dr. Klaus Schuback im Auftrag der Reinhard und Marianne Athenstaedt-Stiftung.

In Zanskar setzt sich diese Stiftung für den Aufbau und Unterhalt einer Schule ein. Auf abenteuerlichen Straßen mit gruseligen Herbergen ging es für ihn in das ehemalige Königreich in Ladakh. Heute zu Kaschmir gehörend liegt es in einer Talregion, die auf Grund der Straßenverhältnisse im Winter nur in 3-4 Sommermonaten zu besuchen ist und durch die  geografische Lage verkehrstechnisch in einer Sackgasse liegt. Die Anreise dauerte über 2 Tage.

Klaus Schuback und seine Mitreisenden wurden in der Gastfamilie herzlich aufgenommen und von den Schülern freudig begrüßt. Nicht nur durch die eindrucksvollen Fotos der Gebirgslandschaft, der Menschen und durch die Schilderung ihrer Lebensverhältnisse wurde es ein Einblick in eine für uns fremde Lebenswelt. Die von der Stiftung geförderte Schule Zanskar Frau in Mulbekh Foto Schuback

ermöglicht den Besuch in den Klassen 1-8 und erspart somit ihnen und ihren Eltern einen gefährlichen Schulweg im Tal des Zanskar über mehrere Tage. Beeindruckend mit welcher Motivation und Ernsthaftigkeit die Kinder lernen wollen und welche Erfolge die Unterstützung durch die Stiftung zeigt.

Weitere Informationen auf den Seiten http://www.athenstaedt-stiftung.de/ und auf https://de.wikipedia.org/wiki/Zanskar

Weltenbummlerstammtisch am 05.02.2018

Bericht MP / Foto Dr. Klaus Schuback

Am 08.01.2018: Auf den Spuren der Töpfer

war Hr. Dr. Rüdiger Vossen in den siebziger Jahren in Spanien und Marokko unterwegs. Um Marokko gings im Admiralszimmer im Ratskeller. Die außergewöhnlich gute Teilnahme, mit vielen Besuchern die bereits das Land bereist hatten, widerlegte die Annahme, dass die Mehrzahl der Stammtischbesucher das Themen-Land noch nicht besucht hätten. Hr. Vossen berichtete von seinen wissenschaftlichen Arbeiten, die er in Marokko durchgeführt hat. Eine rapide Abnahme von Töpferwerkstätten ist in den letzten 45 Jahren zu verzeichnen konstatierte Vossen. Dies beträfe nicht nur Töpfereien, sondern das gesamte Kunsthandwerk, auch in Europa. Durch einige schöne mitgebrachte Stücke wurde deutlich, was mit dem Begriff Kunsthandwerk gemeint ist. Kunst und Handwerk. Eine wunderbare Symbiose, die bei der industrialisierten Fertigung verloren geht. Besucher, für die Marokko auf der To-Do Liste steht konnten sich über Reisemodalitäten erkundigen. Vossen und andere „Marokkokundige“ gaben bereitwillig Auskunft. Seltenes Kunsthandwerk bietet das Ehepaar Vossen in ihrer Galerie Schnepel III in Ahrenshoop auf dem Darß an.
DSC01171 1     Teppiche
Bericht und Fotos: MP 12.01.2017