Kultur und Kulturpolitik in Westafrika- das Beispiel Burkina Faso

Am 25. August hielt Hr. Dr. Dr. Pohl, der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Burkina Faso,
einen Vortrag über Kultur- und Kulturpolitik in dem westafrikanischen Staat.
Nach einer Vorstellung des Landes mit dem Fokus auf Geschichte, Ethnizität, Religion, der Rolle der
 
Bild 35A Moschee Bani 1
Foto : Dr. Dr. Dietrich Pohl, Vorraum einer Moschee im Norden Burkina Fasos
Könige und deren Verankerung in der Gesellschaft, sowie der jüngsten Geschichte, zeigte der Botschafter
an Beispielen von Musik- und einem Filmfestival sowie an der Unterstützung der Bundesrepublik Deutschland
zur Restaurastion verschiedener Museen, wie sich die Kulturszene in Burkina Faso entwickelt. Auch das vom Regisseur
Christoph Schlingensief begonnene Operndorf stellte er vor und machte die Rolle des Goethe Institutes deutlich.
Hr.  Dr. Dr. Pohl zeigte den Unterschied im Verständnis der Bevölkerung von Kulturgut auf. Werden doch bestimmte Gegenstände in Burkina Faso auch
als religiöses Gebrauchsgut genutzt und nicht ausschließlich als rein museale Objekte gesehen.
Der Botschafter machte deutlich, dass Deutschlands Engagement in der Kultturpolitik von der Regierung und der Bevölkerung begrüßt und anerkannt wird.
Nach dem Vortrag wurden noch Fragen beantwortet und der Beweis erbracht, dass auch an warmen Sommerabenden interessante Vorträge gut besucht sein können.
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Foto: Manfred Prüß               
Dr.Dr. Dietrich Pohl und Fr. Prof. Dr.  Renate Kastorff-Viehman im Gespräch mit den Zuhörern. 
Bericht: M. Prüß 26.08.2016
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
             

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